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Analoge und digitale Auflösung

Freitag, 01. Januar 2016

Den analogen Kleinbildfilm gibt es (noch immer) in vielen Empfindlichkeitsstufen. Je empfindlicher der Film, desto körniger die Emulsionsschicht. Dies bedingt eine deutliche Reduzierung der Auflösung. Betrachtet man einen typischen, recht feinkörnigen Kleinbildfilm der Empfindlichkeit ISO 100, so erzielt eine kleine Digitalkamera mit sechs bis zehn Millionen Bildpunkten in etwa die gleiche Auflösung. Bedingt durch das immer noch sichtbare Filmkorn, wirkt das Bild im Gegensatz zur digitalen Aufnahme deutlich unsauberer.

Um die gleiche Auflösung zu erreichen, reichen in der Praxis meist vier bis sechs Millionen Bildpunkte aus, um eine vergleichbare Fotoqualität zu produzieren. Die tatsächliche Auflösung hängt wesentlich von der Größe der Bildpunkte bzw. der Fläche des Bildsensors ab. Sinkt diese, verschlechtert sich die Auflösung zusehends. Das Phänomen der Beugung macht sich hier bemerkbar. Ein generalisiertes Motto „mehr Pixel = bessere Qualität” ist daher ein Trugschluss.

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