Archiv für Januar 2016

Positiv oder Negativ?

Montag, 25. Januar 2016

Wie kommt es, dass wir manche Fotos oder Gemälde sofort “schön” finden, andere dagegen weniger attraktiv, ansprechend empfinden? Jeder Mensch lebt in seiner eigenen virituellen Welt. Jeder sieht seine Umwelt mit anderen Augen. Alles geschieht automatisch in unserem Unterbewusstsein.

Doch es gibt einige Gesetzmäßigkeiten, die uns positiv erscheinen und andere negativ. Ob dies an unserer Gewohnheit von links nach rechts zu schreiben liegt oder von Alters her anerzogen wurde oder sonstwo seine Ursache hat, mag ich nicht zu erklären. Doch alles, was wir von links unten nach rechts aufsteigend sehen, finden wir posiitiv. Das, was von links oben nach rechts unten zeigt, negativ. Erinnern wir uns an ein Diagramm. Beginnt die Linie links unten und zeigt nach rechts oben, geht es aufwärts.

Am besten empfinden wir dies, wenn wir uns die beiden Grafiken links ansehen. Auf beiden Treppen kann man nach unten oder oben gehen. Doch wir empfinden die Treppe in der ersten Grafik nach oben führend, während die untere Treppe uns signalisiert, dass diese uns nur nach unten führen wird.

Hat ein Foto also eine positive, aufsteigende Bilddiagonale, finden wir es ansprechend, positiv. Hat es dagegen eine negative Bilddiagonale, begeistert uns das Motiv nicht so sehr. Ob positiv oder negativ, welche Bilddiagonale wir verwenden, hängt davon ab, was wir mit dem Bild ausdrücken wollen. Eine Straße beispielsweise kann den Betrachter über die Bilddiagonale zu einem fernen Ziel wegführen oder an den Ausgangsort zurück-bringen.

Beobachten Sie beispielsweise die Bilder in einer Tageszeitung oder schauen Sie sich die Werbeanzeigen in Illustrierten an. Welche Stimmung soll in uns erzeugt werden? Wann findet unser Unterbewusstsein etwas gut, wann etwas schlecht?

Bildgestaltung nach dem “Goldenen Schnitt”

Montag, 25. Januar 2016

Schon die Maler und Architekten der Antike gestalteten ihre Bilder und Gebäude nach dem “Goldenen Schnitt”. Bildwichtiges steht hier nicht in der Mitte, sondern an einem Platz innerhalb einer Strecke.

Die Strecke ist so geteilt, dass das Verhältnis des längeren Teilstückes (a) zur gesamten Länge (c) im gleichen Verhältnis wie die kürzere Strecke (b) zum längeren Teilstück (c) steht. Diese Aufteilung wird von uns Menschen als harmonisch empfunden. Wenn Sie Ihre Aufnahmen nach dem “Goldenen Schnitt” gestalten wollen, platzieren Sie die wichtigen Bildelemente auf den Linienschnittpunkten. Rückt man die Schnittpunkte nur ein wenig weiter nach außen, entsteht mehr Spannung im Bild.

Einige Kameras besitzen bereits auf der Mattscheibe oder zuschaltbar auf dem Monitor Gitterlinien, die das Gestalten nach dem “Goldenen Schnitt” auf einfache Weise erleichtern.

Pixel und Bildgröße

Dienstag, 05. Januar 2016

Digitale Fotos bestehen aus vielen einzelnen quadratischen Bildpunkten, Pixel genannt. Sie sind die kleinste Einheit eines Bildes und einfarbig. Diese Pixel werden in einem Raster zusammengesetzt. Wie bei einem Mosaik entsteht durch die Kombination vieler Pixel, mit unterschiedlichen Farben, ein Bild.

Pixel aus dem Bild links Beispiel 1
Einzelne Pixel aus dem Bild rechts. Können Sie erkennen um welchen Bereich es sich handelt?

Jedes digitale Foto besteht aus einer bestimmten Anzahl von Pixeln, angeordnet in Spalten und Reihen.
Ein Beispiel: Das Foto oben rechts ist 300 Pixel breit und 200 Pixel hoch. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und dann auf “Eigenschaften” klicken, können Sie die Bildgröße überprüfen. 300 x 200 Pixel ergeben 60.000 Pixel.

Wegen der Anordnung der Pixel wird ein digitales Foto auch Rastergrafik (oder Bitmap) genannt. Somit sind Digitalfotos immer rechteckig. Die Pixel stehen immer genau senkrecht bzw. waagerecht, vergleichbar mit einem DIN A4-Blatt mit Karos. Jedes Karo ist vergleichbar mit einem Pixel.

Woher kommen die Pixel?

Wenn Sie mit Ihrer Digitalkamera ein Foto machen oder ein Papierbild einscannen verarbeitet der Chip in der Kamera bzw. im Scanner die einzelnen Lichtinformationen und weißt den einzelnen Pixel die entsprechenden Farben zu. Je nach gewählter Einstellung werden dabei Bilder mit mehr oder weniger vielen Pixeln erzeugt.

Z. B. kann eine Kamera mit 12 Megapixeln Fotos mit bis zu 4000 x 3000 Pixeln erzeugen. Über die Einstellungen lassen sich kleinere Werte wie 3264 x 2448 Pixel (8M) oder 1600 x 1200 Pixel (2M) festlegen. So passen wesentlich mehr Bilder auf die Speicherkarte, aber je weniger Pixel ein Bild hat umso schlechter wird das Bild bei einer größeren Darstellung:

Das kleine Foto mit dem Pferd hat eine Größe von 200 x 140 Pixel. Auf dem Monitor wirkt es ausreichend scharf. Vergrößert man nun nachträglich das Bild wird es unscharf und ’pixelig’.

In der vergrößerten Darstellung ist die Qualität unbefriedigend. Soll das vergrößerte Bild brillant aussehen, braucht es (am besten von vorne herein) mehr Pixel.
Meine Empfehlung an alle Digitalfotografen da draußen: Stellt eure Kamera immer auf die volle Auflösung und die beste Qualität und habt zur Not noch weitere Speicherkarten dabei. Denn nichts ist schlimmer als ein super Foto zu haben, mit dem man nichts anfangen kann, außer es auf dem kleinen Monitor der Kamera zu betrachten.

Bildschirm und Bildschirmauflösung bestimmen die Größe des Bildes am Monitor

Zum Verständnis: das oben links gezeigte Foto mit dem Pferd mit 200 x 140 Pixeln erscheint auf meinem Bildschirm 6 x 4,5 cm groß. Wie groß bzw. klein es auf einem anderen Bildschirm abgebildet wird, hängt von der gewählten Bildschirmauflösung ab, also wie groß der Monitor die einzelnen Pixel darstellt.

Bei einem Monitor mit einem 15-Zoll-Bildschirm und eingestellter Bildschirmauflösung von 1280 x 1024 Pixeln, wird das Bild nur so groß wie eine Briefmarke angezeigt. Vergleichsweise bei eingestellten 640 x 480 Pixeln auf einem 21-Zoll-Bildschirm, kann man die Pixel des Bildes bereits mit bloßem Auge erkennen.

Das bedeutet: je höher die Bildschirmauflösung, desto kleiner sind die Pixel am Monitor.

Röhren-Monitore können problemlos jede gängige Bildschirmauflösung darstellen, sind aber nie 100 % scharf. LCD-Monitore haben, ebenso wie digitale Fotos, ein festes Pixelraster, also eine feste Bildschirmauflösung, und erreichen so eine optimale Schärfe. Diese erreichen sie allerdings nur, wenn sie auf die passende Bildschirmauflösung eingestellt wurden.

Fotos ausdrucken

Wenn Sie ein digitales Foto ausdrucken oder einen Abzug davon bestellen möchten muss die Größe der Pixel festgelegt werden. Dies geschieht über die Auflösung, einem Umrechnungsfaktor, der bestimmt wie viele Pixel auf einer Linie von einem Zoll (2,54 cm) untergebracht werden müssen, also im Prinzip die Größe der Pixel.
Die Auflösung wird in dpi (dots per inch - Punkte pro Zoll) angeben.

Die Auflösung lässt sich bei einfachen Bildbearbeitungsprogrammen (z. B. Adobe Photoshop Elements) beliebig ändern. Wichtig hierbei ist darauf zu achten, dass man die tatsächliche Pixelzahl des Bildes nicht verändert.

Die meisten Digitalkameras speichern die Aufnahmen mit einer Auflösung von 72 dpi. Für einen brillanten Ausdruck eines Fotos reichen 72 dpi allerdings nicht aus. Papier kann bei gleicher Darstellungsgröße viel mehr Details darstellen. Für eine gute Qualität sollte man mindestens eine Auflösung von 150 dpi, für die beste Qualität sollten schon 300 dpi eingestellt sein.

Das bedeutet ein 12-Megapixel-Bild mit 4000 x 3000 Pixeln wäre bei 300 dpi 33,8 x 25,4 cm.
Die Rechenformel hierzu ist: Länge in Pixel geteilt durch die Auflösung (dpi)Länge in Zoll.
Multipliziert man das Ergebnis mit 2,54 erhält man die Länge in cm.

Auf dieser Tabelle können Sie schnell und einfach ablesen, wie groß Sie Ihre Bilder
ausdrucken oder bestellen können:

Auflösung
der Kamera
Pixelmaß
des Bildes
Dateigröße Bildgröße bei
300 dpi
optimale
Bildgröße
akzeptable
Bildgröße
350.000 640 x 480 120 KB 5,42 x 4,06 cm
850.000 1.024 x 768 250 KB 8,67 x 6,50 cm 9 x 13 cm
1,3 Mio. 1.280 x 960 380 KB 10,8 x 8,1 cm 9 x 13 cm 10 x 15 cm
1,6 Mio. 1.536 x 1.024 450 KB 13 x 8,6 cm 9 x 13 cm 10 x 15 cm
2,1 Mio. 1.600 x 1.200 550 KB 13,5 x 10,1 cm 10 x 15 cm 13 x 18 cm
2,3 Mio. 1.800 x 1.200 750KB 15,2 x 10,1 cm 10 x 15 cm 13 x 18 cm
3,3 Mio. 2.048 x 1.536 1,2 MB 17,3 x 13 cm 13 x 18 cm 20 x 30 cm
4,0 Mio. 2.240 x 1.680 1,5 MB 18,9 x 14,2 cm 13 x 18 cm 20 x 30 cm
5,1 Mio. 2.560 x 1.920 1,7 MB 21,6 x 16,5 cm 13 x 18 cm 20 x 30 cm
6,1 Mio. 3.024 x 2.016 2,2 MB 25,6 x 17,0 cm 13 x 18 cm 20 x 30 cm
8,0 Mio. 3.264 x 2.448 3,3 MB 27,6 x 20,7 cm 20 x 30 cm 30 x 45 cm
10 Mio. 3.648 x 2.736 4,3 MB 30,8 x 23,1 cm 30 x 45 cm 40 x 60 cm
12 Mio. 4.000 x 3.000 5,4 MB 33,8 x 25,4 cm 30 x 45 cm
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Megapixel-Klasse (MP),
Seitenverhältnis

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12 MP, 4:3
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12 MP, 3:2
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16 MP, 4:3
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18 MP, 3:2
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20 MP, 4:3
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24 MP, 3:2
Pixelzahl 4000 x 3000 4256 x 2848 4608 x 3456 5184 x 3456 5152 x 3846 6000 x 4000
Druckmaß / cm bei Auflösung
(60 ppcm /152 dpi)
66,7 x 50 70,9 x 47,5 76,8 x 57,6 86,4 x 57,6 85,9 x 64,1 100 x 66,7
Druckmaß / cm bei Auflösung
(25 ppcm / 63 dpi)
160 x 120 170,2 x 113,9 184,3 x 138,2 207 x 138 206,1×153,8 240 x 160

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Ob eine Bilddatei mit 72 dpi oder mit 300 dpi gespeichert wurde, ist für die Darstellung am Bildschirm unbedeutend. Entscheidend ist die absolute Pixelzahl, also die Kantenlängen des Bildes. Die beiden folgenden Bilder wurden mit unterschiedlicher Auflösung gespeichert.

Beispiel 5 - 300 dpi Beispiel 6 - 72 dpi

Wer Papierbilder im Internet bestellt, bekommt in der Bestellsoftware des FotoShop (FOTOSERVICE) angezeigt, ob das ausgewählte Motiv genügend Pixel besitzt. Die Software erkennt, wie viele Pixel das Bild in horizontaler und vertikaler Richtung hat und errechnet die Auflösung. Hat das Bild ausreichend viele Pixel, um es mit annähernd 300 dpi zu drucken, zeigt dies ein grüner Punkt an. Reichen die Pixel nicht ganz, erscheint ein gelber Punkt. Ein Foto, das nur für die Bildschirmdarstellung reicht, wird rot markiert. Bei gelbem oder rotem Punkt erhalten Sie nur eine geringe bzw. schlechte Bildqualität. Wählen Sie dann ein kleineres Format oder beschaffen Sie ein Foto mit einer höheren Auflösung.

Gestalten Sie Ihr eigenes Foto-Jahrbuch.

Samstag, 02. Januar 2016

FOTOBUCH

Ein Fotobuch wird zu Ihrem persönliches Jahrbuch.

Tragen Sie alle Erinnerungen aus 2015 zusammen und erstellen Sie mit Ihren Fotos ein unvergessliches Jahrbuch. Oder beginnen Sie jetzt, zu Beginn des neuen Jahres, mit dem Jahrbuch 2016.
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Starten Sie mit den Motiven von Silvester und Neujahr und ergänzen Sie die Ereignisse wie Karneval, Geburtstag, Urlaub, oder einfach mit einem schönen Sommertag. Am Ende des Jahres haben Sie Ihr Jahrbuch komplett.

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Besonders schön wird Ihr Fotobuch in Echtfotoqualität in matt oder glänzend. Der Vorteil dieser Bindetechnik ist, dass Sie die Fotos über die Mitte hinweg platzieren können, ohne dass Bildteile
durch die Bindefalz fehlen.

Passepartouts und Cliparts.
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Gestalten sie besondere Bücher mit vielen verschiedenen Passepartouts. Verläufe oder als Rahmen, Sie können  Passepartouts zu vielen Themen herunterladen. Auch mit Cliparts können Sie ein Buch interessant gestalten. Grafiken und Farbfelder ziehen Sie einfach auf die gewünscht Größe. Mit den Farbfeldern und Linien in leichten Farbabstufungen können einzelne Fotos besonders hervorgehoben werden. Mit Sprechblasen und Pfeilen können Sie immer wieder neue Akzente gesetzt werden.
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Komplett gestaltete Seiten, die mit einem Bildbearbeitungsprogramm gemacht wurden, können in das Fotobuch eingefügen. Heben Sie sich Eintrittskarten, Menükarten oder kleine Andenken auf und scannen diese zur Illustration Ihres Fotobuches. Wenn Sie Fotos und Grafiken in GIF speichern, können die Bilder ohne Hintergrund eingefügen.
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Wenn Sie möchten übernehmen wir gerne die Gestaltung Ihres Fotobuches.
Sie geben uns Ihre Fotos, wir erstellen das Fotobuch.

Analoges und digitales Kontrastverhalten

Freitag, 01. Januar 2016

Die Datenblätter für Amateur-Kleinbildfilme (ISO200) gaben Mitte der 90er Jahre einen Blendenumfang von ca. 6 Blendenstufen (ohne nennenswerte Artefaktbildung) an. Das entspricht etwa einem Empfindlichkeitsumfang von ISO 25 bis ISO 1600. Durch diese hohe Qualitätsreserve konnten bei der Fertigung von Kleinbildtechnik hohe Toleranzen bei der Belichtung eingeplant werden. Denn die Fehlbelichtungen konnten während des automatischen Optimierungsprozesses problemlos korrigiert werden.

Die durchschnittliche Amateur-Digitalkamera bietet heutzutage etwa vier Blendenstufen Kontrastumfang. Das entspricht einem Empfindlichkeitsumfang von ISO 50 bis ISO 800. Bedingt dadurch, muss eine Digitalkamera wesentlich präzisere Belichtungen erreichen, um dem Film vergleichbare Schärfeleistungen zu erreichen.

Eine durchschnittliche Digitalkamera hat eine Auflösung von mehreren Millionen Pixeln. Gleichzeitig besitzt jeder Pixel eine Kontrastdifferenzierung von mehreren Millionen Abstufungen (bei 24 bit Farbtiefe). Ein durchschnittlicher Kleinbildfilm besitzt eine vergleichbare Auflösung, aber ein wesentlich größeren Umfang an Kontrastdifferenzierungen. Das sorgt dafür, dass analoge Fotografie in der Regel schärfere Ergebnisse liefert, als digitale Fotografie.

Um diesen Qualitätsmangel auszugleichen, wird ausnahmslos bei allen digitalen Bildern durch automatische Optimierungssysteme die Schärfe verbessert.

Analoge und digitale Auflösung

Freitag, 01. Januar 2016

Den analogen Kleinbildfilm gibt es (noch immer) in vielen Empfindlichkeitsstufen. Je empfindlicher der Film, desto körniger die Emulsionsschicht. Dies bedingt eine deutliche Reduzierung der Auflösung. Betrachtet man einen typischen, recht feinkörnigen Kleinbildfilm der Empfindlichkeit ISO 100, so erzielt eine kleine Digitalkamera mit sechs bis zehn Millionen Bildpunkten in etwa die gleiche Auflösung. Bedingt durch das immer noch sichtbare Filmkorn, wirkt das Bild im Gegensatz zur digitalen Aufnahme deutlich unsauberer.

Um die gleiche Auflösung zu erreichen, reichen in der Praxis meist vier bis sechs Millionen Bildpunkte aus, um eine vergleichbare Fotoqualität zu produzieren. Die tatsächliche Auflösung hängt wesentlich von der Größe der Bildpunkte bzw. der Fläche des Bildsensors ab. Sinkt diese, verschlechtert sich die Auflösung zusehends. Das Phänomen der Beugung macht sich hier bemerkbar. Ein generalisiertes Motto „mehr Pixel = bessere Qualität” ist daher ein Trugschluss.

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